Strafverteidiger Martin Barduhn

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht
Lehrbeauftragter für Wirtschaftsstrafrecht an der Fachhochschule Frankfurt am Main

I. Beruflicher Werdegang

Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Bayreuth, Heidelberg und Saarbrücken; Studienschwerpunkt: Strafrecht, Jugendstrafrecht, Strafvollzugsrecht, Kriminologie; Seminararbeit bei Prof. Dr. Dannecker: "Die Fahrlässigkeitsbestimmung im Arztstrafrecht".

Referendar beim Landgericht Aschaffenburg, bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg im Dezernat für Waffen- und Sprengstoffdelikte, beim Verwaltungsgericht Würzburg, in verschiedenen Strafverteidigerkanzleien in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Saarbrücken.

Ernennung zum Fachanwalt für Strafrecht durch die Rechtsanwaltskammer Bamberg.

Berufung zum Lehrbeauftragten für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der Fachhochschule Frankfurt am Main.

II. Mitgliedschaften

Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins
Mitglied der Vereinigung hessischer Strafverteidiger
Mitglied der Strafverteidigervereinigung Rhein-Main

III. Vertretung in Strafsachen

Als Strafverteidiger ist Rechtsanwalt Barduhn vertretungsberechtigt an allen deutschen Amts-, Land-, und Oberlandesgerichten sowie dem Bundesgerichtshof.

IV. Inhalt aktueller Fort- und Weiterbildungen

2018, April

Strafprozessrecht

  • Tatrichterliche Beweiswürdigung; formale und inhaltliche Anforderungen an die formale Darstellung der Beweiswürdigung in einem freisprechenden Urteil bei Sexualdelikten; Darstellung der Beweiswürdigung bei einer Vielzahl von angeklagten Taten des sexuellen Missbrauchs von Kindern; erforderliche Individualisierung der Taten; Widerspruch zwischen Revisionsantrag und Revisionsbegründung - Bundesgerichtshof 2 StR 431/17 - Urteil vom 21. Februar 2018 - Vorinstanz Landgericht Fulda
  • Anforderungen an die Urteilsgründe bei der Konstellation Aussage-gegen-Aussage: zwingende Darlegung des Erkennens und des Einbeziehens aller entscheidungsrelevanten Umstände durch den Tatrichter; Erforderlichkeit der Erörterung Entstehung und Entwicklung der betreffenden Aussage im Urteil; lückenhafte Beweiswürdigung durch das Landgericht; fehlende Darlegung aller Bekundungen der Nebenklägerin - Bundesgerichtshof 4 StR 284/17 - Beschluss vom 30. Januar 2018 - Vorinstanz Landgericht Essen
  • Nicht tatsachengestützte Schlussfolgerung anstelle von auf einer tragfähigen Beweisgrundlage basierenden Feststellungen bei der Frage der Zueignungsabsicht im Falle eines während eines Vergewaltigungsgeschehen entrissenen Mobiltelefons;  - Bundesgerichtshof 2 StR 527/17 - Beschluss vom 16. Januar 2018 - Vorinstanz Landgericht Darmstadt
  • Unzulässige Anfechtung des Urteils durch den Nebenkläger mit dem Ziel der Verhängung einer anderen Rechtsfolge der Tat durch die Nebenklägerin im Falle deren Begehrens der Anwendung einer anderen Strafzumessungsvorschrift: Nach Neufassung des § 177 StGB durch das Fünfzigste Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuchs - Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung vom 4. November 2016 (BGBI. I 2460 ff.) stellt § 177 Abs. 6 Satz 1, Satz 2 Nr. 1 StGB - nicht anders als bei § 177 Abs. 2 Satz 1, Satz 2 Nr. 1 StGB aF – Strafzumessungsregel; keine davon abweichende Wertung, weil Regelbeispiel mit „Vergewaltigung“ statt mit „sexueller Nötigung“ bezeichnet; im Verhältnis sexuelle Nötigung zu Vergewaltigung keine Frage des Schuldspruchs im rechtstechnischen Sinne, sondern Frage der Fassung der Urteilsformel gemäß § 260 Abs. 4 Satz 1 und 2 StPO - Bundesgerichtshof, 3 StR 587/17 - Beschluss vom 9. Januar 2018 - Vorinstanz Landgericht Kleve

Strafrecht

  • Bedeutung des Abstands zwischen Taten und Urteil im Rahmen der Strafzumessung beim sexuellen Missbrauch von Kindern:  Abrücken des Großen Senates von einer generellen Relativierung infolge Zeitablaufs; Forderung nach einer am Einzelfall ausgerichteten Bewertung der Strafzumessungskriterien - Bundesgerichtshof 5 StR 511/17, Beschluss vom 25.01.2018 – Vorinstanz Landgericht Flensburg
  • Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen: Vorliegen einer lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft i.S.v. § 174 Abs. 1 Nr. 3 StGB als auf Dauer angelegte, keine weitere Lebensgemeinschaft gleicher Art zulassende, sich durch innere Bindungen auszeichnende, ein gegenseitiges Einstehen der Partner füreinander begründende, über die Beziehung einer reinen Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft hinausgehende Lebensgemeinschaft von zwei Personen; Gebot des § 184 GVG: Deutsch als Urteilssprache – Bundesgerichtshof 1 StR 625/17, Beschluss vom 23. Januar 2018 – Vorinstanz Landgericht München I
  • Vergewaltigung: Für Konkurrenzverhältnis bei mehrfach hintereinander begangenen Vergewaltigungen entscheidend, ob Grundlage der Nötigung einheitliches Tun des Angeklagten. Im Falle einheitlicher Gewaltanwendung trotz mehrfach dadurch erzwungener Beischlafhandlungen lediglich eine Tat im Rechtssinne - Bundesgerichtshof 4 StR 516/17, Beschluss vom 14. März 2018 – Vorinstanz Landgericht Dortmund
  • Vergewaltigung: Weder Qualifikationstatbestand nach § 177 Abs. 7 Nr. 2 StGB noch anderer gemäß § 177 Abs. 7 oder 8 StGB, wenn Fassen des Vergewaltigungsvorsatzes nach Betäuben der Nebenklägerin durch „Tavor“ (Wirkstoff: Lorezepam) oder fehlendes Beisichführen - Bundesgerichtshof 5 StR 652/17, Beschluss vom 7. März 2018 – Vorinstanz Landgericht Görlitz

2014, März

Strafprozessrecht:

  • Verfassungswidrigkeit von Durchsuchungen am Beispiel der Entscheidung des BverfG 2 BvR 389/13 – Beschluss v. 29.10.2013, Vorinstanzen Landgericht Amberg / Amtsgericht Amberg
  • Zeugnisverweigerungsrecht bei Mandatsanbahnung, Bundesgerichtshof StB 8/13
  • Protokollierungs- und Dokumentationspflichten von Verständigungsgesprächen außerhalb der Hauptverhandlung, Bundesgerichtshof 1 StR 423/13, BGH 2 StR 410/13, Bundesgerichtshof 1 StR 200/13, Bundesgerichtshof 5 StR 502/13
  • Tatrichterliche Beweiswürdigung, Gesetzbindung des Richters: Amtsermittlungsgrundsatz; Überprüfung eines Geständnisses, Bundesgerichtshof 2 StR 265/13 – Beschluss vom 29.11.2013, Vorinstanz Landgericht Koblenz
  • Verstoß gegen die Konzentrationsmaxime und den Beschleunigungsgrundsatz (Rügeanforderungen); überlange Unterbrechung der Hauptverhandlung, Begriff der Fortsetzung der Hauptverhandlung, Bundesgerichtshof 4 StR 370/13 – Beschluss v. 16.01.2014, Vorinstanz Landgericht Stendal
  • Abwesenheit des Angeklagten während der Hauptverhandlung; Entfernung des Angeklagten zur Vernehmung eines Zeugen; Begriff der Vernehmung: Erhebung weiterer Sachbeweise während der Vernehmung, Wahllichtbildvorlage, Bundesgerichtshof 4 StR 529/13 - Beschluss v. 14.01.2014, Vorinstanz Landgericht Halle
  • Notwendige Anwesenheit des Angeklagten in der Hauptverhandlung; Entfernung des Angeklagten; Videoübertragung; Vereidigung des Zeugen; Bedeutung des Zwischenrechtsbehelfs, Bundesgerichtshof 2 StR 387/13 - Beschluss v. 05.12.2013, Vorinstanz Landgericht Wiesbaden
  • Anforderungen an die Begründung für eine Geschäftsverteilungsänderung im laufenden Jahr; gesetzlicher Richter; Einrichtung einer Hilfsstrafkammer; Übertragung einzelner Verfahren, Bundesgerichtshof 5 StR 613/13 - Beschluss v. 07.01.2014, Vorinstanz Landgericht Kiel
  • Absoluter Revisionsgrund der Urteilsabsetzungsfrist; unvorhersehbarer und unabwendbarer Umstand: Erkrankung des Vorsitzenden Richters, des Berichterstatters, Bundesgerichtshof 4 StR 390/13 - Beschluss vom 18.12.2013, Vorinstanz Landgericht Dessau-Roßlau

Strafrecht:

  • Sexueller Missbrauch von Kindern; Vornahme von sexuellen Handlungen vor einem Kind gem. § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB, Bedeutung der Wahrnehmung der sexuellen Handlung durch das Kind für den Täter; Verbreitung pornographischer Schriften; Begriff der pornographischen Schrift, Bundesgerichtshof 2 StR 459/13 - Beschluss v. 21.11.2013, Vorinstanz Landgericht Erfurt
  • Straftat nach dem Gewaltschutzgesetz; Akzessorietät; Blankettnorm; Pflicht des Strafgerichts zur Überprüfung der materiellen Rechtmäßigkeit der Anordnung; Auslegung; Bundesgerichtshof 3 StR 40/13 - Beschluss v. 28.11.2013, Vorinstanz Landgericht Oldenburg
  • Besitz kinderpornographischer Schriften; Begriff der Pornographie; Posieren in sexualbetonter Körperhaltung, Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit bei der Anordnung der Einziehung einer als Speichermedium für kinderpornographischen Bilddateien verwendete externe Festplatte nach § 184b Abs. 6 Satz 2 StGB durch Möglichkeit des § 74b Abs. 2 StGB: Vorbehalt der Einziehung und endgültige Löschung der inkriminierten Bilddateien, falls technisch möglich, Bundesgerichtshof 4 StR 370/13 - Urteil v. 16.01.2014, Vorinstanz LG Stendal
  • Vergewaltigung; Beischlaf im Sinne des § 177 Abs. 2 StGB im Sinne eines Kontaktes des männlichen Gliedes mit dem Scheidenvorhof; Gewaltbegriff im Sinne des § 177 Abs. 1 Nr. 1 StGB; schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes, § 176 a StGB, Bundesgerichtshof 1 StR 106/14 - Beschluss vom 27. März 2014, Landgericht Stuttgart
  • Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern; gemeinschaftliche täterschaftliche Begehung: Anwesenheit am Tatort, unterschiedliche Begehungsvarianten, Mittäterschaft; Verbreitung kinderpornographischer Schriften in Tateinheit; Strafzumessung unter Einbeziehung erlittener Untersuchungshaft, Bundesgerichtshof 4 StR 258/13 - Urteil v. 10.10.2013, Vorinstanz Landgericht Essen
  • Verbreiten kinderpornografischer Schriften, § 184b Abs. 1 Nr. 1 StGB, durch Nutzung der Tauschbörse emule bei nicht nachgewiesenem Lesezugriff anderer Nutzer; öffentliches Zugänglichmachen kinderpornografischer Schriften, § 184b Abs. 1 Nr. 2 StGB, Bundesgerichtshof 3 StR 322/13 - Beschluss vom 12. November 2013, Vorinstanz Landgericht Krefeld
  • Sexueller Missbrauch von Kindern, § 176 StGB; zu umfassendes Verbot der Ausübung des Berufes des Lehrers; Feststellungen über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse der Beteiligten des Adhäsionsverfahrens, Bundesgerichtshof 3 StR 388/13 - Beschluss vom 21. Januar 2014, Vorinstanz Landgericht Düsseldorf, Anklagebhörde Staatsanwaltschaft Düsseldorf

2013, Dezember

Strafprozessrecht:

  • Abgeschnittene Möglichkeit der Verteidigung der konfrontativen Zeugenbefragung im Sinne des Art. 6 Abs. 3 lit. d MRK; Beweisdefizit durch  nicht mögliche konfrontativen Befragung durch die Verteidigung als Revisionsgrund; rechtsfehlerhafte Ablehnung eines Beweisantrags auf Vernehmung eines Auslandszeugen; fehlerhafte Würdigung des zu erwartenden Beweiswertes durch das Tatgericht;: Bundesgerichtshof 5 StR 401/13 - Beschluss v. 23.10.2013, Vorinstanz Landgericht Potsdam
  • Mitteilungspflicht bei erfolglosen Verständigungsversuchen, Anforderungen an den wesentlichen Inhalt erfolgter Erörterungen als Gegenstand der Mitteilung, Bundesgerichtshof 5 StR 411/13 - Beschluss v. 23.10.2013, Vorinstanz Landgericht Hamburg
  • Protokollierung von Verständigungsgesprächen, Ergebnis und Inhalt der Gespräche; Beruhen des Urteils auf deren mangelhafter Protokollierung; Umfang der revisionsrechtlichen Kontrolle: Inhalt des Revisionsantrags; Angriffsrichtung; Öffentlichkeitsgrundsatz, absoluter Revisionsgrund bei mangelhafter Protokollierung, Bundesgerichtshof 1 StR 200/13 - Beschluss v. 29.11.2013, Vorinstanz Landgericht Karlsruhe
  • Auslegung der Revisionsbegründung; Rüge der fehlenden Protokollierung oder der unterbliebenen Belehrung selbst; erforderlicher Tatsachenvortrag des Revisionsführers; keine unzulässige Verständigung über den Schuldspruch bei Bezeichnung konkreter Tatbestände in einem Verständigungsvorschlag; Beruhen als Tatfrage; Teilfreispruch bei Wegfall der verbindenden Wirkung hinsichtlich tatmehrheitlich begangener Delikte, Bundesgerichtshof 3 StR 210/13 - Beschluss v. 12.12.2013, Vorinstanz OLG Frankfurt am Main
  • Urteilsaufhebung wegen nicht erfolgter erneuten Gewährung des letzten Worts des Angeklagten bei Wiedereintritt in die Verhandlung, Bundesgerichtshof 1 StR 380/13 - Beschluss v. 18.09.2013, Vorinstanz Landgericht Coburg
  • Umgrenzungsfunktion der Anklage, Individualisierbarkeit angeklagter gleichartiger, nicht durch andere individuelle Tatmerkmale als die Tatzeit unterscheidbaren Serientaten des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen; Aufhebung der Identität zwischen angeklagten und abgeurteilten Taten durch Veränderungen und Erweiterungen des Tatzeitraumes, Bundesgerichtshof 2 StR 311/13 - Beschluss v. 21.08.2013, Vorinstanz Landgericht Aachen

Strafrecht:

  • Rechtfehlerhafte Ablehnung einer verminderten Schuldfähigkeit bei festgestellter Pädophilie, Krankheitswert; seelische Abartigkeit im Sinne des § 20 StGB, schwerer sexueller Missbrauchs von Kindern gem. § 176a StGB, sexueller Missbrauchs von Kindern gem.- § 176 StGB in Tateinheit mit Nötigung, Bundesgerichtshof 2 StR 321/13 - Beschluss v. 10.09.2013, Vorinstanz Landgericht Frankfurt am Main
  • Sexueller Missbrauch von Jugendlichen gem. § 182 StGB, fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung bei Jugendlichen; Anforderungen an Einzelfallfeststellung: Erstreckung der Beweisaufnahme auf beurteilungsrelevante Umstände; Auslegung des § 182 StGB, keine Beschränkung auf einvernehmlich vorgenommene sexuelle Handlungen, Bundesgerichtshof 3 StR 222/13 - Beschluss v. 20.08.2013, Vorinstanz Landgericht Krefeld
  • Versuchter Totschlag, Tötungsvorsatz: Beweiswürdigung bei Eventualvorsatz; Verhältnis zum mitverwirklichten, versuchten Körperverletzungsdelikt und zur schweren Körperverletzung, BGH 2 StR 180/13 - Beschluss vom 13.08.2013, Vorinstanz Landgericht Frankfurt am Main
  • Körperverletzung: psychische Einwirkungen als Gesundheitsschädigung; Konkurrenz mehrerer Nötigungsversuche, Nötigung gem. § 240 StGB; Nachstellung gem. § 238 StGB, Konkurrenz mehrerer Nachstellungshandlungen; Bedrohung gem. § 241 StGB, Zustand der verminderten Schuldfähigkeit;; Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Bundesgerichtshof 4 StR 168/13 - Beschluss v. 18.07.2013, Vorinstanz Landgericht Dortmund

2013, Juni

Strafprozessrecht:

  • Rechtsbeugung durch Zusammenziehung von Verfahren zur rechtswidrigen Begründung von Zuständigkeiten zum Erlass von Haftbefehlen (Anforderungen an die Feststellung sachfremder Motive); Rechtsbeugung durch Stellung eines Haftbefehlsantrags durch einen intern unzuständigen Staatsanwalt; Beweiswürdigung beim Vorwurf der Rechtsbeugung, Bundesgerichtshof 5 StR 261/12 - Urteil vom 11. April 2013, Vorinstanz Landgericht Potsdam
  • Rechtsfehlerhafte Annahme des Verhinderungsfalls des ordentlichen Vorsitzenden; Öffentlichkeitsrüge (Notwendigkeit eines erneuten Beschlusses zum Öffentlichkeitsausschluss nach einmal beendeter Zeugenvernehmung; Verwirkung, sexueller Missbrauchs von Jugendlichen; rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung, Bundesgerichtshof 5 StR 612/12 - Beschluss vom 09.04.2013, Vorinstanz Landgericht Berlin
  • Mangelhafte Strafzumessung infolge unzureichender Feststellungen zu den persönlichen Verhältnissen des Angeklagten, Bundesgerichtshof 4 StR 102/13 - Beschluss v. 09.04.2013, Vorinstanz Landgericht Hagen
  • Beweiswürdigung, Beweiswert eines mit der Tatspur übereinstimmenden DNA-Identifizierungsmusters; Anforderungen an die Wiedergabe des Inhalts von Sachverständigengutachten in den Urteilsgründen, Bundesgerichtshof 3 StR 247/12 - Urteil vom 21.03.2013, Vorinstanz Landgericht Duisburg
  • Beweiswürdigung, Beweisaufnahme durch Tatortbesichtigung außerhalb der Hauptverhandlung; Inbegriffsrüge, Bundesgerichtshof 2 StR 556/12 - Beschluss v. 13.02.2013, Vorinstanz Landgericht Frankfurt am Main

Strafrecht:

  • Anordnung der Unterbringung in der Sicherheitsverwahrung, Gefahrenprognose: Gesamtwürdigung, zu erwartende schwere Sexualstraftaten: sexueller Missbrauch von Kindern gem. § 176 StGB, schwerer sexueller Missbrauch von Kindern gem. § 176 a StGB, Vornahme exhibitionistischer Handlungen gem. § 183 StGB, Störung der Sexualpräferenz in Form einer Pädophilie, konventionskonforme und richtlinienkonforme Auslegung des deutschen Strafrechts, Bundesgerichtshof 1 StR 465/12 - Urteil vom 19.02.2013, Vorinstanz Landgericht München
  • Verbreitung kinderpornographischer Schriften, Begriff der kinderpornographischen Schrift: Beschreibung mit Worten, E-Mail; tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen: kein tatsächliches Geschehen bei schriftlicher Schilderung von sexuellen Handlungen; keine Beschränkung des Begriffsverständnisses von "Kinderpornographie" auf bildliche Darstellungen, wie bei Rechtsakten der Europäischen Union zugrunde liegt, Besitzverschaffung: einzelner Adressat; Übermittlung einer E-Mail; Verhältnis zum Besitz kinderpornographischer Schriften, Bundesgerichtshof 1 StR 8/13 - Beschluss v. 19.03.2013, Vorinstanz Landgericht Augsburg
  • Sexueller Missbrauch von Kindern gem. § 176 StGB, fehlende Feststellung der subjektiven Tatseite hinsichtlich der Unterschreitung der Schutzaltersgrenze, Vorstellungsbild des Angeklagten, Eventualvorsatz, Bundesgerichtshof 5 StR 144/13 - Beschluss vom 25.04.2013, Vorinstanz Landgericht Potsdam
  • Schlaf als tiefgreifende Bewusstseinsstörung, sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen; Einordnung des Halbschlafs, Bundesgerichtshof 1 StR 108/13 - Beschluss v. 21.03.2013, Vorinstanz Landgericht Amberg
  • Vergewaltigung gem. § 177 Abs. 2 StGB, Verwirklichung sexueller Handlungen in eigener Person als Voraussetzung der Täterschaft; Anordnung der Jugendstrafe: Voraussetzungen: Schwere der Schuld im Sinne des § 17 Abs. 2 JGG; Strafzumessung, Bundesgerichtshof 1 StR 178/13 - Beschluss v. 06.05.2013, Vorinstanz Landgericht Offenburg
  • Sexueller Missbrauch eines Kindes gem. § 176 StGB, sexueller Missbrauch von Jugendlichen, § 182 StGB, Zweifel an der Glaubhaftigkeit der übrigen Angaben der einzigen Belastungszeugin in der Konstellation "Aussage gegen Aussage" bei Inkonstanz im Aussageverhalten, Mängel bei der Darstellung der Feststellungen und der Anknüpfungstatsachen eines Glaubhaftigkeitsgutachtens, Bundesgerichtshof 5 StR 418/11 - Urteil v. 25. Januar 2011, Vorinstanz Landgericht Neuruppin (zugleich Berufungsgericht für die Amtsgerichte Neuruppin, Perleberg, Prenzlau, Schwedt, Zehdenick 
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